FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Jungfernstieg 40, 20354 Hamburg
Tel.: 040 / 43 20 84 70
Fax: 040 / 43 20 84 710

Klage

Ihnen wurde eine Klage vom Gericht zugestellt? Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen.

WARUM HABE ICH EINE KLAGE ERHALTEN?
Da Sie das außergerichtliche Einigungsangebot unseres Mandanten nicht angenommen haben, wurde FAREDS mit der gerichtlichen Durchsetzung der Ansprüche beauftragt.

ICH HABE WEDER EINEN MAHNBESCHEID NOCH EINE EINSTWEILIGE VERFÜGUNG ERHALTEN: DURFTE ICH DENNOCH VERKLAGT WERDEN?

Ja. Es steht im Ermessen unseres Mandanten, welche gerichtlichen Schritte im Einzelfall unternommen werden und welche Beträge in welchen Verfahren geltend gemacht werden. Sie müssen bereits nach Ablauf der Frist aus der Abmahnung mit der Erhebung einer Klage rechnen.

ICH HABE DIE KLAGE ERST MEHRERE MONATE NACH DER ABMAHNUNG ERHALTEN. SIND DIE ANSPRÜCHE NICHT VERJÄHRT?

Nein. Die von FAREDS geltend gemachten Ansprüche aus Urheberrechtsverletzungen verjähren erst nach drei Jahren. Kommt es bei einem geschützten Film- oder Musikwerk eines unserer Mandanten zu einer großen Zahl von Rechtsverletzungen, ist es möglich, dass das gerichtliche Verfahren im Einzelfall erst nach mehreren Monaten gegen Sie eingeleitet wird.

WORAUS RESULTIEREN DIE HOHEN KOSTEN DES KLAGEVERFAHRENS?

Die Kosten des streitigen Verfahrens vor dem Zivilgericht bestimmen sich nach dem Streitwert der Klage. Dieser liegt z.B. allein für den Unterlassungsanspruch hinsichtlich eines urheberrechtlich geschützten Filmwerkes nach gefestigter Rechtsprechung bei EUR 50.000. Hieraus ergeben sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz bereits erstattungsfähige Kosten in von mehr als EUR 2.600 (Verfahrensgebühr und Terminsgebühr). Hinzu kommen die Gerichtskosten und die Kosten des eigenen Rechtsanwalts (Anwaltszwang vor dem Landgericht) und selbstverständlich die von FAREDS geltend gemachten Schadensersatzansprüche aus der Abmahnung. Die so entstehenden Kosten des Rechtsstreits werden von Rechtsschutzversicherungen regelmäßig nicht übernommen.

GIBT ES JETZT NOCH EINE MÖGLICHKEIT ZU EINER EINIGUNG?

In diesem Stadium kann ein Entgegenkommen unserer Mandanten stets nur unter Berücksichtigung der zusätzlichen Kosten durch Ihre Ablehnung des Vergleichsangebots möglich sein. Allerdings besteht auch jetzt noch die Möglichkeit der Schadensbegrenzung, indem z.B. durch eine Einigung ein Gerichtstermin und die dadurch entstehenden Rechtsanwaltsgebühren vermieden wird. Setzen Sie sich in diesem Fall umgehend mit uns in Verbindung!